Trockene Haut im Gesicht spannt und juckt, sie wirkt oft fahl und müde, kann im Extremfall sogar schuppen und spröde werden. Geht es dir auch gerade so? Fühlst du dich dadurch sprichwörtlich unwohl in deiner Haut? Dann geben wir dir jetzt ein paar nützliche Tipps, wie dir die richtige Pflege zu neuem Glanz verhilft. Lies hier mehr!

Symptome – wie sich trockene Haut äußert

Es klingt erst einmal ganz einfach: Trockene Haut im Gesicht ist eben trocken. Was zunächst einleuchtend scheint, ist doch etwas komplizierter. Denn nicht jeder weist die gleichen Anzeichen auf. Typisch sind unter anderem:

  • Spannungsgefühl
  • Juckreiz
  • Schuppen
  • Sprödigkeit
  • Empfindlichkeit

Diese Anzeichen können sich unterschiedlich stark äußern. So ist es für die meisten ganz normal, dass die Haut im Winter etwas spannt und leicht rau ist. Mit der richtigen Pflege lässt sich das in der Regel schnell wieder beheben. Sehr trockene Haut im Gesicht hingegen äußert sich durch ein wahrlich unangenehmes Ziehen, leichte Schuppen und sogar Risse in der Oberfläche. Hier solltest du schnell handeln. Denn ohne die entsprechende Therapie begünstigt dieses Phänomen die Hautalterung und damit auch die Faltenbildung.

Achtung! Reagierst du empfindlich auf verschiedene Cremes oder siehst keine Besserung, suche am besten einen Dermatologen auf. Denn hier können andere Ursachen zugrunde liegen. So sind Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis, aber auch Probleme mit dem Stoffwechsel sowie verschiedene Medikamente mögliche Gründe für eine trockene Haut im Gesicht.

Ursachen für trockene Haut im Gesicht

Mit der Haut ist es wie mit so vielen Dingen im Leben: Nicht nur eine Ursache sorgt dafür, dass sie sich verändert. Vielmehr handelt es sich hier um einen individuellen Prozess. So spielen zum einen innere Faktoren und äußere Einflüsse, zum anderen aber auch die Genetik eine Rolle. Was bei dir trockene Haut im Gesicht verursachen könnte, haben wir hier einmal zusammengetragen.

Genetik – Erbanlage trockene Haut

Die einen erben die blauen Augen, die anderen die schwarzen Haare. Wie Genetik funktioniert, das haben wir alle einmal grundlegend in der Schule gelernt. Doch neben den offensichtlichsten Merkmalen übernehmen wir oft genauso unsere Hautbeschaffenheit von unseren Eltern. Das betrifft zum einen die Pigmente, zum anderen aber eben auch den Feuchtigkeitsgrad.

In der Dermatologie wird grundlegend zwischen vier Varianten unterschieden: normal, fettig, trocken und Mischhaut. Bist du dir noch nicht ganz sicher, zu welcher du gehörst? Dann lies einmal in unserem Beitrag zu den Hauttypen nach. Hier haben wir erklärt, worin sie sich unterscheiden und wie du dich selbst einordnen kannst.

Hier wollen wir hingegen den Fokus wirklich auf die trockene Haut legen. Diese neigt dazu, etwas gerötet, spröde und rau zu wirken. Es kann auch vorkommen, dass du unter einem Spannungsgefühl oder sogar Schuppen leidest. Äußere und innere Faktoren, die wir gleich noch betrachten, verschlimmern diese Symptome sogar oft noch.

Innere Einflüsse – Ernährung und Psyche im Fokus

Du kennst sicher das Sprichwort, dass die Haut der Spiegel der Seele ist. Tatsächlich steckt, wie so oft, ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Beobachte dich einmal selbst: Geht es dir gerade gut, hast du Energie und freust du dich auf den Alltag? Dann sieht deine Haut wahrscheinlich rosig und prall aus. Hast du hingegen eine schlechte Phase, fühlst dich niedergeschlagen und ausgelaugt, zeigt sich das auch im Gesicht.

Allerdings sind die Auswirkungen unserer mentalen Verfassung immer auch von der Genetik abhängig. Während manche in stressigen Phasen zu trockener Haut im Gesicht neigen, äußert sich das Phänomen bei anderen in Hautunreinheiten. Zudem kann sich die eigene Epidermis über die Zeit verändern. In jungen Jahren ist die Talgproduktion bei den meisten in vollem Gange. Später wird sie aber durch hormonelle Veränderungen und den natürlichen Alterungsprozess abgeschwächt.

Um dennoch die Feuchtigkeit beizubehalten, setzen viele auf Wasser. Und das ist auch richtig so, denn Trinken ist essenziell, um unsere Haut zu pflegen. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Alkohol entzieht Feuchtigkeit ebenso wie sehr stark gesalzene Speisen. Obst und Gemüse hingegen spenden sie. Zudem benötigt unser größtes Organ natürlich eine Menge an Nährstoffen, Vitaminen und dergleichen. Ein Mangel hingegen kann zu den oben beschriebenen Symptomen führen.

Äußere Einflüsse – wenn das Wetter die Haut belastet

Dass das Wetter einen Einfluss auf unsere Stimmung haben kann, ist den meisten klar. Wusstest du aber, dass es auch unser äußeres Erscheinungsbild verändern kann? So führen beispielsweise extreme Hitze oder Kälte dazu, dass die Haut zu viel Feuchtigkeit verliert. Sie beginnt zu spannen und zu jucken. Zudem können schlagartige Wechsel zwischen Temperaturen, wie wir sie oft zwischen den Jahreszeiten erleben, diesen Effekt haben.

Bist du im Sommer gern in der Sonne, liebst es zu baden und dich zu bräunen? Das kann zur Folge haben, dass sogar tiefen Schichten der Epidermis Fette und Feuchtigkeit entzogen werden. Um dem entgegenzuwirken, solltest du dich gegen die UV-Strahlen schützen und deiner Haut zusätzliche Pflege gönnen. In einem anderen Beitrag haben wir dir erklärt, wie du dafür die beste Sonnencreme findest.

Allgemein gilt es natürlich, trockene Haut im Gesicht ordentlich zu pflegen. Dafür braucht es die richtigen Produkte. Aber denk daran: Weniger ist mehr. Achte besser darauf hochwertige Cremes, Seren und Co. zu verwenden, die auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Irritierenden Zusatzstoffe wie Alkohol und Parabene solltest du meiden. Was hingegen gern gesehen wird und wie du raue Haut ausgiebig verwöhnst, verraten wir dir gleich!

Trockene Haut im Gesicht – auf die Pflege kommt es an!

Das Optimum, um trockene Haut im Gesicht zu bekämpfen, wäre es natürlich, die Ursachen zu eliminieren. Doch es ist nicht immer einfach, die Ernährung umzustellen, der Sonne aus dem Weg zu gehen und schon gar nicht möglich, die eigene Genetik zu verändern. Jedoch musst du nicht verzagen, denn die richtige Pflege kann fast schon Wunder bewirken.

Eine Frau hält ein Reinigungsöl neben ihr Gesicht

Bereitgestellt von klairs

Reinigung nach koreanischem Vorbild

Wir vertrauen auf die 10 Steps Korean Skin Care Routine. Und diese kannst du entsprechend deiner Bedürfnisse jederzeit mit den richtigen Produkten anpassen. Das beginnt schon beim ersten Schritt, der Reinigung. Öle sind bei trockener Haut im Gesicht eine wichtige, vorbereitende Maßnahme zur Entfernung von Make-up. Zudem stellen sie reichhaltige Inhaltsstoffe zur Verfügung. Unsere Empfehlung: KLAIRS Gentle Black Deep Cleansing Oil.

Da wir nach koreanischem Vorbild auf zwei Reinigungsschritte setzen, folgt jetzt der Cleanser. Hier ist es besonders wichtig, dass du zu einem schonenden Produkt greifst, welches pH-neutral ist. Ein Beispiel wäre der KLAIRS Rich Moist Foaming Cleanser. Er bringt gleichzeitig rückfettende Eigenschaften mit. Verzichten solltest du hingegen auf reizende Reiniger mit Alkohol, Duftstoffen und Co.

Anschließend ist der Toner dran. Er bildet den Übergang von der Reinigung zur Pflege und führt der trockenen Haut im Gesicht die dringend benötigte Feuchtigkeit zu. Zudem kann er beruhigend wirken und dir schon einen gewissen Glanz verleihen. Achte auch hier unbedingt darauf, Produkte zu verwenden, die auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind. So beispielsweise der PYUNKANG YUL Mist Toner 200ml oder der KLAIRS Supple Preparation Facial Unscented Toner.

Eine Frau schaut über ihre Schulter und hält eine Dose einer klairs-Maske in der Hand

Bereitgestellt von klairs

Die Extraportion Pflege für trockene Haut im Gesicht

Leider reichen eine ausgiebige Reinigung und eine gute Feuchtigkeitscreme meist nicht aus, um trockene Haut im Gesicht genügend zu pflegen. Stattdessen brauchst du dazwischen noch einige Schritte. Der erste sollte hier die Essence sein. Sie bringt wichtige Inhaltsstoffe mit, die Feuchtigkeit spenden und zur Zellerneuerung beitragen können. Wir empfehlen zum Beispiel die COSRX Advanced Snail 96 Mucin Power Essence oder die COSRX Galactomyces 95 Tone Balancing Essence.

Ist die Essence eingezogen, ist das Serum dran. Diese Ampoule solltest du ebenfalls ganz genau auf deine Haut abstimmen. Neigst du zu Trockenheit, kann es helfen, Falten zu reduzieren beziehungsweise vorzubeugen. Allgemein ist seine Aufgabe aber, das Hautbild zu verbessern. Dazu raten wir dir beispielsweise zum KLAIRS Rich Moist Soothing Serum oder dem iUnik Beta-Glucan Power Moisture Serum.

Zusätzlich zur täglichen Pflege kannst du deine trockene Haut im Gesicht zweimal wöchentlich auch mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgen. Diese stammt aus Masken, genauer Sleeping- oder Tuchmasken. Solche Produkte legst du einfach auf und lässt sie über einige Stunden, besser noch über Nacht einwirken, um die betroffenen Partien zu hydrieren.

Eine Frau trägt klairs Rich Moist Soothing Cream auf

Bereitgestellt von klairs

Bewährte Pflege aus Cremes

Wir kennen sie alle: die klassischen Feuchtigkeitscremes. Und dir ist sicherlich auch schon einmal aufgefallen, dass Hersteller hier Angaben machen, die verschiedene Produkte für fettige, trockene und sehr trockene Haut auszeichnen. An diesen solltest du dich unbedingt orientieren. Denn je nach Typ ist die Zusammensetzung unterschiedlich und kann somit die bestmöglichen Ergebnisse hervorrufen.

Solche Cremes für trockene Haut im Gesicht dürfen sich gern etwas schwer anfühlen. Das ist zum Beispiel bei den besonders reichhaltigen Varianten wie der KLAIRS Rich Moist Soothing Cream der Fall. Magst du das nicht so, kannst du auch zu einer leichten Option greifen. Wir empfehlen hierfür unter anderem die PYUNKANG YUL Nutrition Cream.

Alle Schritte geschafft? Dann bist du gleich bereit für den Start in deinen Tag. Doch bevor es losgeht, schütze dich am besten noch gegen die Sonne. Cremes wie die Missha All-around Sun Milk mit hohem Lichtschutzfaktor enthalten eine Extraportion Pflege. Gleichzeitig schützen sie vor den schädlichen UV-Strahlen – auch an regnerischen Tagen!

Eine Frau hält eine geteilte Grapefruit in den Händen

Foto: © Thirdman, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: Pexels.com

Mehr Tipps gegen trockene Haut im Gesicht

Einmal die Pflegeroutine angepasst, lässt diese sich auch noch mit einigen zusätzlichen Maßnahmen unterstützen. Wir haben zuvor schon betont, dass die Ernährung eine große Rolle spielt und dein Hautbild maßgeblich beeinflussen kann. Darum wollen wir dir hier abschließend noch einige Tipps mit auf den Weg geben, worauf du achten solltest:

  • Wasser: Die Haut ist unser größtes Organ und sie hat auch einen entsprechenden Bedarf an Feuchtigkeit – maßgeblich H₂O. Trinke also ausreichend, für den Durchschnittserwachsenen sprechen wir hier von zwei bis drei Litern täglich.
  • Biotin: Das Vitamin sorgt dafür, dass Feuchtigkeit besser gespeichert wird und die Haut an sich resistenter wird. Du kannst es beispielsweise aus Hafer, Lachs, Spinat und Milch gewinnen.
  • Zink: Juckt die Haut und spannt, könnte auch Zinkmangel die Ursache sein. Substituiere es oder knabber einfach einige Kürbis- und Sonnenblumenkerne oder Haferriegel. Auch Fleisch enthält das Spurenelement.
  • Antioxidantien: Sie beugen die Hautalterung und gleichzeitig dem Austrocknen vor. Du kannst sie vor allem in rötlichen Früchten wie Aprikosen, Karotten und Paprika finden.
  • Omega 3: Typischerweise aus Fisch gewonnen, aber auch in z.B. Leinöl enthalten, kann es helfen, deine Haut robuster zu machen.

Vermeiden solltest du wiederum zu viel Alkohol sowie Kaffee. Auch das Würzen mit zu viel Salz ist kontraproduktiv, ebenso wie Transfette. Greif lieber zu frischen Lebensmitteln, als beim Fast Food Store nebenan etwas aufzugabeln. Und schlussendlich: Schlaf ausreichend. Denn in dieser Zeit kann sich deine Haut erholen!

Weiterführende Links
www.apotheken-umschau.de/…/trockene-haut-ursachen-und-tipps
www.stern.de/…/trockene-gesichtshaut–die-pflegetipps-helfen
www.eatbetter.de/ernaehrung-bei-trockener-haut-diese-lebensmittel-helfen-wirklich