Du glaubst, dass du fettige Haut im Gesicht hast? Dann kann hier die Pflege einige Fragen aufwerfen. Denn im ersten Moment wirst du vielleicht denken, dass du weder Cremes noch andere feuchtigkeitsspendende Produkte verwenden musst. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Wir klären dich auf, warum dein Hautbild ist, wie es ist und wie du am besten damit umgehst. Außerdem haben wir noch Tipps, wie du dem Ganzen etwas entgegenwirken kannst. Lies jetzt weiter!

Wie äußert sich fettige Haut im Gesicht?

Bist du dir bisher nicht sicher, welcher Hauttyp du eigentlich bist? Dann lies am besten zunächst unseren Beitrag zum Thema. Fettige Haut im Gesicht im Spezifischen äußert sich in der Regel durch geweitete Poren sowie unreine Haut. Die Talgdrüsen verstopfen schneller und es wirkt, als würde dein Gesicht glänzen. Manchmal kann es sogar ölig schimmern. Seltener sieht deine Haut schlecht durchblutet und blass aus.

Diese Merkmale zeichnen sich nicht zwangsweise am ganzen Körper ab. In der Regel beschränken sie sich auf den Bereich der T-Zone. Das heißt konkret, dass Stirn, Nase und Kinn davon betroffen sind. Jedoch kann es auch vorkommen, dass die Kopfhaut, Brust oder der Rücken diese fettig sind.

Ursachen und Auslöser für ölige Haut

Die Gründe für fettige Haut sind vielzählig und nicht immer gleich ersichtlich. Es kommt zuallererst darauf an, wie viel Talg die dafür zuständigen Drüsen produzieren. Das ist von Mensch zu Mensch natürlich ganz individuell unterschiedlich und ändert sich im Laufe des Lebens auch immer mal wieder. So kann es beispielsweise sein, dass du in der Pubertät diesen Hauttypen haben kannst, wenn du aber älter wirst, eher zu trockener Haut im Gesicht neigst. In unserem Beitrag zu Hauttypen gehen wir mehr ins Detail, warum das so ist.

Doch was beeinflusst konkrete die Fetthaltigkeit? Generell neigen Männer eher zu fettiger Haut im Gesicht. Schuld daran ist der, im Vergleich zur Frau, erhöhte Testosteronspiegel. Bei weiblichen Personen sind in der Regel die verschiedenen hormonellen Einflüsse beteiligt, die im Laufe deines Zyklus auf deinen Körper einprasseln. So steigt dein Testosteronwert am ersten Tag deiner Periode, weshalb gerade in dieser Zeit, deine Haut besonders fettig wirken kann.

Trotzdem können noch andere, eher äußere, Faktoren diese Art der Epidermis begünstigen. An erster Stelle steht hier die erbliche Veranlagung. Auch bestimmte Medikamente wie Hormonpräparate sind teilweise eine Ursache. Alkohol sowie eine einseitige Ernährung mit viel Fett und Zucker beeinflussen uns ebenso. In einigen Fällen kann eine Störung der Nebennierenrinden- oder Eierstockfunktion dahinterstecken. Das solltest du aber in jedem Fall mit deinem Arzt abklären.

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Wie entsteht fettige Haut im Gesicht

Ganz generell kommt es bei fettiger Haut im Gesicht zu einer übermäßigen Talgproduktion. Talg heißt auch Sebum und ist im Normalfall sehr wichtig für unseren Körper, da er unseren Säuremantel unterstützt und dadurch die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.

Wird jedoch zu viel produziert, kann es dazu kommen, dass zusammen mit abgestorbenen Hautzellen die Poren verstopfen. Somit kann das nachfolgende Sebum nicht abfließen und staut sich. Das ist wiederum ein gefundenes Fressen für die Bakterien, die sich dadurch sehr schnell vermehren. Das Risiko für Mitesser, Pickel und Co. steigert sich. Willst du mehr über das Thema wissen? Dann lies unseren Beitrag über Hautunreinheiten weiter.

Noch dazu kommt, dass sich durch diese Menge, die an Talg produziert wird, die oberste Hautschicht, die auch Hornschicht genannt wird, verdickt. Dieser Prozess wird von Medizinern als Hyperkeratose bezeichnet. Dabei öffnen sich die Poren noch mehr und deine Epidermis wirkt oft schlecht durchblutet. Somit hast du eher einen blassen Teint. Wenn du dich jetzt fragst, was du denn dagegen tun kannst, dann haben wir im Folgenden ein paar Tipps.

So kannst du deine Haut versorgen

Kennst du dich in der Welt der Kosmetikprodukte aus? Dann wirst du bestimmt schon einmal etwas von der Korean Skin Care gehört haben. Diese teilt sich in 10 Schritte auf, in denen du deine Haut von allen möglichen Umwelteinflüssen, Make-up und Co. befreist und sie bestens für den nächsten Tag vorbereitest. Trotzdem möchten wir dir im Folgenden ein paar konkrete Tipps bei fettiger Haut im Gesicht geben.

Die Reinigung

Das A und O ist natürlich die Reinigung. Denn dadurch gibst du deiner Haut die Möglichkeit, wieder frei zu atmen und spülst alle eventuellen trockenen Hautschüppchen herunter, die zusätzlich noch deine Poren verstopfen könnten. Am besten führst du deine Routine sowohl morgens als auch abends durch. Hier kannst du auf Produkte zurückgreifen, die sanft entfetten. Achte beispielsweise auf einen pH-Wert von 5,5. Dieser ist der Haut ähnlich und ist nicht rückfettend.

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Vermeide unbedingt alkoholhaltige Mittel. Gerade in Tonern ist das ein oft gesehener Inhaltsstoff. Dieser würde die Epidermis jedoch zu sehr austrocknen, sodass sie das kompensieren wird und noch mehr Talg produziert. Achte hingegen auf ein Gesichtswasser, das antibakterielle Inhaltsstoffe aufweist, wie zum Beispiel Salicylsäure. Greife generell zu Produkten mit eher leichteren Texturen, damit deine Poren nicht noch zusätzlich verstopft werden.

Auch ein Peeling, chemisch wie mechanisch, können dabei helfen, die abgestorbenen Hautschuppen schonend zu entfernen. Bedenke hier nur, dass du das nur einmal die Woche machst. Eine häufigere Anwendung würde deine Haut nur irritieren und Entzündungen begünstigen. Du suchst noch nach den richtigen Produkten? Dann schau mal bei uns im LoveMyCosmetic Online-Shop vorbei:

Die Pflege

Eine nachvollziehbare erste Reaktion ist bei so manchen: Ich hab ja eh schon fettige Haut, da muss ich doch nicht noch eincremen, die Feuchtigkeit ist doch da. Doch das stimmt nur bedingt. Denn Talg bedeutet nicht gleich, dass deine fettige Haut im Gesicht hydriert ist. Deshalb ist es auch hier wichtig, dass du deine Epidermis entsprechend pflegst.

Woran du dich orientieren solltest, ist, dass die Pflege fett- und ölfrei ist. Hier eignen sich beispielsweise Emulsionen aus unserem Shop, die einerseits Feuchtigkeit spenden, andererseits aber auch mattierende Eigenschaften haben. Hier noch ein Tipp: Wenn du dich umschaust nach Cremes und Co., dann achte mal auf die Bezeichnung „nicht komedogen“. Dadurch wird dir gezeigt, dass keine Inhaltsstoffe enthalten sind, die Akne auslösen oder fördern können. Am besten schaust du dich einmal in unserem Online-Shop um und filterst nach Optionen für ölige Haut.

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So kannst du fettige Haut im Gesicht im Alltag entgegenwirken

Nicht immer sind nur die Hormone, eine Krankheit oder auch erbliche Veranlagung der Grund für fettige Haut im Gesicht. Deshalb möchten wir die abschließend noch ein paar Tipps geben, wie du deinen Alltag so konzipieren kannst, damit du diesem Hauttyp etwas entgegenwirkst

Vermeide Stress so gut es geht und trinke nicht zu viel Alkohol. Auch das Rauchen solltest du auf ein Minimum beschränken. Eine ausgewogene Ernährung ist ebenfalls besonders wichtig, wenn es um die Einschränkung der Talgproduktion geht. Gerade frisches Obst und Gemüse sind eine gute Grundlage. Rotes Fleisch sowie Milchprodukte solltest du nur in Maßen zu dir nehmen. Vitamin A, da in Spinat, Paprika oder Karotten enthalten sind, wirken sich wiederum positiv auf das Hautbild aus.

Auch zinkhaltige Lebensmittel wie Haferflocken, Cashewnüsse oder Kürbiskerne können häufiger auf deinem Speiseplan stehen. Und zu guter Letzt ist natürlich genauso das Wassertrinken ein wichtiger Faktor. Denn hier wird die Durchblutung, der Stoffwechsel sowie die Sauerstoffversorgung gefördert. Kombiniert mit der richtigen Pflege, wirst du sicherlich bald eine Verbesserung bemerken.

Weiterführende Links:
www.onmeda.de/…/fettige-haut-id201469/
www.gala.de/…/fettige-haut–ursachen-und-pflegetipps-22287702.html
www.vogue.de/…/was-tun-gegen-fettige-haut-pflege-tipps-dermatologin
www.mylife.de/…/fettige-haut/
www.stern.de/…/fettige-haut-reinigen–die-besten-tipps-zur-pflege-8977402.html
www.medipharma.de/…/fettige-haut