Dass die Haut unter deinen Augen besonders empfindlich ist, ist dir bestimmt schon einmal aufgefallen. Nicht umsonst zeichnen sich hier meist die ersten Fältchen ab. Doch auch dunkle Schatten nach zu wenig Schlaf oder Tränensäcke sind ein Zeichen, dass wir uns um diese Partie intensiv kümmern sollten. Wenn du also wichtige Infos rund um die Augenpflege bekommen möchtest, dann lies hier jetzt weiter!

Was zeichnet die Augenhaut aus?

Wenn wir im Folgenden von der Augenhaut schreiben, beziehen wir uns auf die Epidermis rund um den eigentlich Augapfel. Du kennst diese besonders dünne Partie sicher eher als Ober- bzw. Unterlid sie besteht hauptsächlich aus Drüsen, Muskeln sowie Bindegewebe und sieht aus, wie eine große Falte. Im geschlossenen Zustand schützt sie das Auge vor Schmutz und anderen Gefahren. Zudem sind die Lider dafür da, dass die Horn- und Bindehaut mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Das Oberlid liegt ungefähr 1 bis 2 Millimeter über dem oberen Hornhautrand. Es ist mit einem Muskel beweglich und schützt durch das mechanische Schließen beispielsweise vor Schweiß, der von der Stirn fließt. Das Unterlid wiederum bedeckt einen Millimeter des unteren Hornhautrands. Der Raum dazwischen nennt sich Lidspalte.

Die Haut, die sich dem Unterlid anschließt, ist tatsächlich dünner als irgendwo sonst an unserem Körper. Und doch muss sie einiges aushalten: UV-Strahlen, Mimik wie zum Beispiel lachen oder weinen und sogar Stress. Außerdem verliert sie mit dem Alter an Spannung und Elastizität. Deshalb entstehen hier auch die ersten Fältchen und Co. Um dem vorzubeugen, ist es an der Zeit deine Augenpflege zu überdenken – vor allem im unteren Bereich bis hin zu den Wangen.

Auswahl deiner Augenpflege: Worauf du achten solltest

Wir haben es bereits mehrfach erwähnt: Bei der besonders dünnen Haut unter den Augen musst du Vorsicht walten lassen. Deshalb geben wir dir nun ein paar Tipps, was besser nicht als Inhaltsstoff vorhanden sein sollte und welche gerne dabei sein dürfen.

Das soll nicht enthalten sein

Die Hautpartie um die Augen besteht aus verhältnismäßig wenigen Talg- und Schweißdrüsen. Darum ist es wichtig, dass bei den Kosmetikprodukten keine zu aggressiven Stoffe in der Inhaltsbeschreibung zu finden sind. Folgende können die Epidermis rund um das Auge unnötig reizen und zu Irritationen führen:

  • künstliche Duftstoffe
  • Farbstoffe
  • unverträgliche Konservierungs- und Lösungsmittel wie zum Beispiel Formaldehyd
  • Aromaöle
  • sensibilisierende Pflanzenextrakte
Frau hält sich die Schläfen mit geschlossenen Augen

Foto: © cottonbro, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: pexels.com

Das darf drin sein

Gerade bei der Augenpflege ist Feuchtigkeit essenziell. Diese kommt in Form von Glycerin oder Hyaluronsäure daher. Auch Collagen unterstützt bei der Aufpolsterung dieser Region. Ist das dein Ziel? Dann teste einmal die Benton Fermentation Eye Cream. Sie macht die Haut praller, sodass die Augenschatten gemindert werden. Trotzdem müssen wir hier auch noch einmal darauf hinweisen, dass Augenringe mehrheitlich erbliche bedingt sind und somit nicht vollständig entfernt werden können.

Mimikfältchen werden in der Regel ebenfalls durch zu wenig Feuchtigkeit und einer geringen Elastizität der Haut verursacht. Hier können neben den bereits genannten Stoffen auch fetthaltige Substanzen helfen, die Lipide genannt werden. Für besonders trockene Partien empfehlen wir ein Produkt, das mit beispielsweise mit Vitamin E oder auch Panthenol angereichert ist. Sollten bei dir schon ein paar mehr Falten sichtbar sein, kannst du nach einer Creme Ausschau halten, die Vitamin C und A enthält. Diese stärken das Kollagengerüst rund um deine Augen. Die iUnik Propolis Vitamin Eye Cream enthält beispielsweise die verschiedenen Vitamine.

Suchst du nach weiteren Produkten, die auf hochwirksamen und natürlichen Inhaltsstoffe basieren? Dann solltest du einmal in unserem Online-Shop vorbeischauen. Denn die Augenpflege ist fester Bestandteil der koreanischen Kosmetik. Unsere Marken setzen dabei, wie immer, auf wenige, dafür aber besonders sinnvolle Zutaten. Diese können Falten minimieren und auch  antibakteriell, antiviral sowie entzündungshemmend wirken. Außerdem können sie verjüngen und freie Radikale zerstören. Alles Eigenschaften, die dem Bereich unter deinen Augen zuträglich ist.

Frau mit Handtuch auf dem Kopf hat Creme unter beiden Augen

Foto: © cottonbro, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: pexels.com

Cremes, Seren oder Masken – wann wendest du was an?

Bei der Fülle an Produkten rund um die Augenpflege kann es manchmal ganz schön komplex werden. Denn hier lockt jeder Hersteller mit den verschiedensten Vorteilen. Damit du in diesem Informationsdschungel nicht den Überblick verlierst, haben wir für dich eine kleine Tabelle an Produkten zusammengestellt, welche auf diesen sensiblen Bereich abgestimmt sind.

Was? Merkmale Wann?
Cremes
  • enthalten keine störende Öle
  • versorgen die Haut mit Feuchtigkeit
  • für jeden Tag gedacht
  • besonders reichhaltige Produkte am besten abends auftragen, damit sie die volle Wirkung entfalten
Seren
  • eher als Ergänzung zur Creme zu sehen
  • Inhaltsstoffe sind hoch konzentriert
  • reicht bis in die tieferen Hautschichten
  • im Kombination mit Cremes abends auftragen
Augenmasken
  • große Menge an pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Stoffen
  • Ergänzung zur Augenpflege
  • vitalisiert die Augenpartie
  • eher akut anzuwenden
  • nicht jeden Tag (1-2 Mal die Woche)

So funktioniert die Augenpflege

Die eigentliche Augenpflege beginnt schon mit dem Gesicht Reinigen. Wenn du dich beispielsweise regelmäßig schminkst und deine Wimpern tuschst, solltest du das Make-up natürlich am Ende des Tages entfernen. Rund um die dünne Haut empfehlen wir dazu eher milde Produkte wie einen Ölreiniger, der den gröbsten Schmutz erst einmal sanft entfernt.

Ganz nach dem Prinzip der Korean Skin Care Routine folgt anschließend eine Reinigung auf Wasserbasis. Somit wirst du wirklich alle Rückstände des Tages los. Achte hierbei generell auf langsame und vorsichtige Bewegungen. Wenn du zu sehr rubbelst, kann deine Haut gereizt werden. Apropos Reizung: Kommen die Kosmetika mit der Netzhaut in Verbindung, kann das unangenehme Folgen haben. Arbeite darum am besten immer vorsichtig von innen nach außen.

Nun kann es an die eigentliche Augenpflege gehen. Gehe mit den Produkten eher sparsam um – ein Pumpstoß morgens und abends reicht in der Regel völlig aus. Außerdem empfehlen wir, dass du das Produkt langsam einklopfst. Verwende dazu am besten deinen Ringfinger, da hier am wenigsten Druck auf die Partie ausgeübt wird. Durch diese Bewegung vermeidest du auch das Reiben, was zu Irritationen führen kann. Lass das Ganze anschließend mindestens 1 bis 2 Minuten einwirken.

Frau massiert Ihr Unterlid

Foto: © Ron Lach, Lizenz: Creative Commons CC0 1.0, Quelle: pexels.com

Augenpflege im Alltag

Doch was kannst du tun, wenn trotz ausgiebiger Augenpflege immer noch nicht das gewünschte Ergebnis erreicht wird? Wir haben noch ein paar Tipps, die du abseits von Kosmetikprodukten in deinem Alltag schon ganz leicht umsetzen kannst. Denn in vielen Fällen lassen sich dadurch auch noch Augenschatten und Co. minimieren.

  1. Genügend Schlaf: Gerade ein regelmäßiger und angepasster Schlafrhythmus ist wichtig (zwischen 7 und 9 Stunden werden empfohlen)
  2. Ausreichend Trinken: Da es sich hier um eine besonders dünne Haut handelt, muss diese entsprechend hydratisiert sein. Mindesten 1,5 bis 2 l Flüssigkeit am Tag solltest du zu dir nehmen.
  3. Sport: Durch die geförderte Durchblutung werden auch die kleinsten Gefäße mit Sauerstoff versorgt, sodass alles rund um die Augen rosig aussieht.
  4. Ausgewogene Ernährung: Damit keine Mangelerscheinungen auftreten, die sich in der Haut unter den Augen äußern können, solltest du auch auf die Lebensmittel achten, die du zu dir nimmst.
  5. Kühlen: Wenn deine Augenhaut gerade angeschwollen ist, helfen beispielsweise im Kühlschrank gekühlte Teelöffel, die du dir auf die geschlossenen Lider legst.
  6. Massage: Eine leichte Massage bei ebenfalls etwas angeschwollenen Augen kann Wunder wirken. Nutze dabei jedoch deine kleinen bzw. Ringfinger, da diese über weniger Kraft als die anderen verfügen.

Wenn du unsere Tipps befolgst, wirst du wahrscheinlich schnell eine Besserung bemerken. Übrigens: Viele denken, dass bei dieser Pflege nur der Bereich unter den Augen eingecremt werden sollten. Doch damit möchten wir aufräumen. Denn auch das Oberlid kann von mehr Feuchtigkeit profitieren. Suchst du noch nach dem passenden Produkt dafür? Dann schau dich gern in unserem Online-Shop LoveMyCosmetic.de um!

Weiterführende Links:
www.fiveskincare.de/…/augencreme-wie-viel-pflege-braucht-die-augenpartie-wirklich
www.apotheken-umschau.de/…/das-hilft-bei-augenringen-718921.html
www.netdoktor.de/…/augenlid/
www.de.wikipedia.org/…/Augenlid
www.blickcheck.de…/augencreme/